fliegender wechsel

über nacht ist die tür dann doch wieder einen spalt geöffnet. das jetzt, nach einem vorläufigen ende, das fast wie eine befreiung schien. am morgen geschlaucht und gerädert, den blick eher zurück als nach vorn. und als wäre das in der luft gelegen, wechselt die frau von früher bei unserem nachmittäglichen treffen farbe, duft, frisur. ihre relative kühle stemmt sich der hitze entgegen und erklärt den gestrigen abend zum fernen traum. dazu feiert münchen mal wieder stadtgeburtstag und zündet böller und raketen. warum müssen solche ereignisse eigentlich grundsätzlich beschossen werden?
dachflaneur - 5. Juli, 22:44
